ARISTO WATCH Fliegeruhr, B-Uhr Sextant XL Automatic 44 mm Pilotband 3H78A

ARISTO WATCH Fliegeruhr Beobachter Sextant Automatik mit original Fliegerband aus Rindsleder.

  • Ø ca. 44 mm
  • Gehäuse aus Edelstahl, matt satiniert
  • schweizer ETA 2824-2 Automatic 
  • Zifferblatt: innerer Zahlenkreis in Spiegelschrift
  • Saphirglas 
  • 5 ATM wasserdicht
  • Made in Germany

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Art.-Nr: 3H78A

575,00 €

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Beschreibung

ARISTO WATCH Fliegeruhr, B-Uhr Sextant XL Automatic 44 mm Pilotband 3H78A
Hersteller:Aristo Pforzheim
Uhrwerk:ETA 2824-2 Automatic Swiss Made
Funktion:Std., Min., Sek.
Zifferblatt:schwarz, Ziffern nachleuchtend
Glas:Saphirglas
Zeiger:nachleuchtend
Boden:Glasboden, verschraubt
Gehäuse:Edelstahl satiniert
Größe:Ø = 44 mm
Wasserdicht:5 ATM
Uhrband:original Pilotenband aus braunem Leder mit Dornschließe 

ARISTO WATCH B-Uhr (Beobachtungsuhr) "Sextant" mit speziellem Zifferblatt.
Diese Uhren wurden ab 1943 von den Mitarbeitern von Wernher von Braun (als späterer Mitarbeiter der NASA maßgeblich für die Entwicklung der Saturn Raketen mitverantwortlich) zur Berechnung von Flugbahnen verwendet.
Aus der Seefahrt stand bereits der Spiegelsextant zur Bestimmung des Standpunktes zur Verfügung. Diesen machte sich Wernher von Braun zunutze. Mit dem speziellen Zifferblatt und dem spiegerverkehrten inneren Zahlenring konnte diese Varainte mit einem Spiegelsextanten verwendet werden. Die Uhrenfabrik Lange & Söhne aus Glashütte lieferte 1943 22 dieser Uhren aus.

Die Sextant von Aristo ist hervorragend verarbeitet und mit einem zuverlässigen schweizer Automatikwerk ETA 2824-2 ausgestattet.
Ferner ist an der Uhr ein robustes Pilotenband aus Rindsleder angebracht. Diese speziellen Uhrbänder lassen sich nicht komplett öffnen und werden zum Anlegen über das Handgelenk gestreift. Dies hatte den Vorteil, dass die wertvollen Fliegeruhren beim Anlegen nicht auf den Boden fallen oder gar verloren gehen konnten.

Das kratzfeste Saphirglas, eine Wasserdichtigkeit von 5 ATM und ein robustes Lederband machen dieses Modell zu einer robusten Alltagsuhr. 

Die ARISTO SEXTANT wird natürlich inklusive original Uhrenbox und Papieren versendet. 

Mehr zur Sextant

Die ARISTO SEXTANT XL

"Der Träger einer ARISTO-SEXTANT wird immer wieder nach der Bedeutung der spiegelverkehrten Zahlen auf dem Zifferblatt seiner Armbanduhr gefragt. Denn auch die meisten Fliegeruhren-Kenner wissen oft nicht, welche Bedeutung dieses Zifferblatt für die Raketentechnik in der Pionierzeit der Raumfahrt hatte.
Als der spätere NASA-Pionier Wernher von Braun in Peenemünde die V-Raketen entwickelte, benötigte sein Team für die Flugbahnbestimmung dieser unbemannten Flugobjekte hochpräzise Messgeräte. Es stand bereits der aus der Nautik bekannte Spiegelsextant zur Verfügung. Damit bestimmen die Seefahrer ihren Standort, indem sie die Winkelabstände zwischen den Gestirnen und ihre Höhe messen. Um dieses Messgerät für die Luft- und Raumfahrt nutzen zu können, benötigten die Ingenieure in Peenemünde eine Uhr, die gemeinsam mit einem Sextanten diese Berechnungen ermöglichen konnte. Die Uhrenfabrik Lange & Söhne in Glashütte lieferte 22 dieser Uhren im Jahre 1943 aus.

Wie Hansjörg Vollmer, der Neugründer der ARISTO WATCH GmbH in Pforzheim, bei seinen Recherchen herausfinden konnte, war diese Uhr eine Modifikation der heute in Sammlerkreisen hochgeschätzten B-Uhr (Beobachtungsuhr). Damit steht die Sextant-Uhr historisch gleichberechtigt in einer Reihe neben den drei Fliegeruhren-Klassikern mit den Modellbezeichnungen "Beobachter", "Bomber" und "Navigator" (siehe auch www.aristo-watch.de). Die auffällige Spiegelschrift-Indikation der Sextant-Uhr war notwendig, damit die Uhr zusammen mit der Visiereinrichtung eines Spiegelsextanten genutzt werden konnte. Die von Lange montierten 22 Uhren wurden geliefert zu einem Stückpreis von 360 RM, was einem Gegenwert von mindestens 2.000 Euro entspricht (Zum Vergleich: Der erste VW-Brezel-Käfer sollte für einen Preis von 990 RM ausgeliefert werden). Bei einem Preis dieser Höhe handelte es sich also auf keinen Fall um eine Dienstuhr für das Bedienungspersonal der Peenemünder Raketenabschussrampe. Dieses B-Uhr-Sondermodell war eine Offiziersuhr, die nach Abschluss der Berechnungen dem Vorgesetzten zurückgegeben werden mußte - ähnlich wie alle anderen B-Uhren der deutschen Wehrmacht, die nach der Rückkehr von einem Flug dem Staffelkommandanten wieder ausgehändigt wurden.

Die ARISTO SEXTANT wurde ab dem Jahre 2001 zunächst nur für den US-Markt in Pforzheim produziert. Bei der Entwicklung dieses Modells orientierten sich die ARISTO-Designer streng an jenen ersten Prototypen aus dem Jahre 1942, für die folgende Vorgaben galten: "Schwarzes Zifferblatt mit römischen Zahlen, 1/5-Sekunden-Indikationen mit arabischen Zahlen 5 bis 55 und entsprechende Zahlenreihe in Spiegelschrift". Mit einer Wasserdichtheit bis 5 atm und ihrem kratzfesten Saphirglas übertrifft die ARISTO SEXTANT ihre Vorbilder. Die Zwiebelkrone ist nicht nur eine nostalgische Reminiszenz an die klassischen Fliegeruhren, sondern sie ist auch heute immer noch beliebt bei Uhrenträgern, die beruflich oder in der Freizeit (Motorradfahrer!) Handschuhe tragen, die das Nachstellen der Uhr erschweren.

Das technische Innenleben der ARISTO SEXTANT würde die Ansprüche der Peenemünder Weltraumpioniere an ein hochpräzises Uhrwerk ebenfalls mehr als zufrieden stellen. Die ARISTO SEXTANT gibt es mit dem modifizierten Automatikwerk ETA 2824-2 (25 Jewels); mit Incabloc-Stoßsicherung und Sekundenstopp. Aber wie bereits gesagt, auf eines muss der Uhrenfreund vorbereitet sein, bevor er zum ersten mal seine ARISTO SEXTANT trägt: Man wird ihn immer wieder nach der Bedeutung der spiegelverkehrten Zahlen auf seiner Armbanduhr fragen. Denn auch die meisten Fliegeruhren-Kenner wissen oft nicht, welche Bedeutung das Zifferblatt-Design der ARISTO SEXTANT einst hatte für die Pioniere der Raumfahrt.

Quelle: Aristo Watch Pforzheim

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